Bücher

FremdkörperMiriam Pielhau, Fremdkörper

Voller Humor und Selbstironie erzählt Miriam Pielhau ihren persönlichen Umgang mit der Diagnose Brustkrebs. Das Buch setzt dort an, wo mich der erste Schock nach der Krebsdiagnose entlassen hat: im tiefen Bedürfniss, den Kampf gegen die Krankheit zu gewinnen und dem Brustkrebs einen mächtigen Tritt in den Allerwertesten zu versetzen. „Fremdkörper“ war für mich ein nicht zu unterschätzender Begleiter während meiner Therapie.

 

Heute bin ich blondSophie van der Stap, Heute bin ich blond

Es kann nicht genug Geschichten geben, die Mut machen. Sophie van der Stap muss die Schockdiagnose Krebs mit 21 Jahren verkraften und versucht, trotz der Therapie ihr junges Leben zu geniessen. Das gelingt ihr mithilfe von neun unterschiedlichen Perücken, die es ihr erlauben, je nach Verfassung in unterschiedliche Rollen zu schlüpfen. Die Leichtigkeit, mit dem die Autorin ihren Weg beschreibt, hat mir geholfen, das Gewicht der Krebsdiagnose nicht zu schwer wiegen zu lassen.

 

Vom Anfangen und WeitermachenTeelke Beck, Irene Brenneisen: Vom Anfangen und Weitermachen

Dieses Buch liegt mir nicht nur am Herzen, weil ich einen eigenen Beitrag dazu geleistet habe, sondern weil es ein noch wenig behandeltes Thema anspricht: das neue Leben nach einer überstandenen Krebserkrankung. Was passiert mit den Menschen, wenn sie einen ersten Sieg über die Krankheit errungen haben und der normale Alltag wieder Einzug ins Leben erhält. Was in der Gesellschaft meist noch ein Tabuthema ist, wird in diesem Buch anhand von zahlreichen ermutigenden Portraits von Brustkrebspatientinnen beschrieben. Die beiden Herausgeberinnen leisten auf eine sehr persönliche Art einen Beitrag zu der Erkenntnis, dass die Diagnose Krebs – einmal gestellt – nie wieder endet, das Leben von Grund auf hinterfragt und neben allen negativen Komponenten auch viele positive Einsichten mit sich bringt.

Krebszellen HimbeerenRichard Béliveau, Krebszellen mögen keine Himbeeren

Du bist, was du isst

Als mich die Krebsdiagnose so unvermittelt und unerwartet traf, war es schwierig auszuhalten, dass ich keine Antwort auf meine „Warum ich“-Frage erhalten habe. Und das ist es bis heute. Weder Ärzte noch Genetiker konnten mir bis heute sagen, was in meinem Leben und meiner Gesundheit vielleicht falsch gelaufen sein könnte. In meinem Bestreben, aus alten Fehlern zu lernen, frage ich mich oft, ob ich schuld sein könnte an meinem Schicksal und was ich in Zukunft besser machen könnte, um einen Rückfall zu verhindern.

‚Manche haben einfach Pech‘ und ‚Es gibt keine Sicherheit im Leben, denn sie ist nur Illusion‘ sind die Erkenntnisse meiner Krankheit, mit denen ich mich seitdem versuche, anzufreunden. Das macht es nicht einfacher, wieder Vertrauen in seinen eigenen Körper zu erlangen. Habe ich es wirklich nicht in der Hand, ob der Krebs wiederkommt?

Mag sein. Und doch bin ich davon überzeugt, dass ich mit recht einfachen Mitteln meinen Körper und meine Gesundheit positiv unterstützen kann: Ernährung, Bewegung, Schlaf. Eine gesunde Ernährung ist doch nie verkehrt. Mein Buchtipp für ein gutes Grundverständnis zum Thema Ernährung und Krebs.

 

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