Mein Traum vom eigenen Buch: Erfüllt!!

Es war nicht das Buch, das ich schreiben wollte. Es war das Buch, das ich schreiben musste! 🎀 🎈 "Irgendwie glaube ich immer noch, dass ich hier im falschen Film bin. Über diese ganze Geschichte muss ich ein Buch schreiben." Diesen Satz sagte ich vor über 13 Jahren. Im Behandlungsraum meines Onkologen. Dieser war gerade dabei, mir meine Verordnung für die nächste Chemotherapie in die Hand zu drücken. Ein neu strukturierter Behandlungsalltag, in dem ich mich nach einer anfangs recht erfolgreichen PR-Karriere mit Anfang 30 wiederfand. Die Diagnose Brustkrebs, die mein Leben von hier auf gleich von 180 auf 0 herunterbremste: UNWIRKLICH! Meine Leidenschaft zum schreiben, die ich bereits seit meiner Kindheit hatte, wurde seit dieser Zeit zu meiner größten Unterstützug in der Bewältigung der Krebserfahrung.

Das „WARUM“ hinter meinem Buch

Kennst du eigentlich das "Warum" hinter meinem Buch? "Die Gesunden lassen die Kranken nicht in ihre Welt." Diesen Satz las ich vor drei Jahren einem einem Artikel in unserer Tageszeitung (HAZ, 28.12.2021). Darin berichtete eine Frau Anfang 60 aus unserer Gemeinde über ihre Krebserkrankung im Endstadium. Zu dieser Zeit lebte sie bereits seit fast 20 Jahren mit dem Krebs. 20 Jahre LEBEN.

Angst vor dem Leben 2.0

"Hast du Angst vor dem Scheitern?" "Nein, ich habe Angst vor dem ungelebten Leben." In meinem heutigen Beitrag möchte ich euch an meiner bevorstehenden Selbstständigkeit und meiner inneren Gefühlswelt teilhaben lassen. Denn aktuell stehe ich an einem Punkt, an dem ich beruflich absolutes Neuland betrete und kurz davor bin, den Absprung ins kalte Wasser zu wagen.

Zeit zum Loslassen

Manchmal dauert es etwas länger, aber endlich habe ich mein Manuskript in die Welt der Literaturagenturen verschickt. Ein Loslassen, das überfällig war und sich wunderbar in den nun bevorstehenden Jahresabschluss einfügt. Denn 2023 beende ich wieder einmal mit dem Rauhnächte-Ritual. Ich liebe diese Zeit, in der ich mich auf das neue Jahr einstimmen und Altes loslassen darf.

Macht das alles Sinn?

Also, ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber aus meiner Sicht macht der November seinem Ruf als Monat des Loslassens und des Abschieds alle Ehre. In den vergangenen Wochen habe ich leider mehr Karten für Beerdigungen, als für Geburtstage geschrieben und musste mich für meinen Geschmack von zu vielen Beziehungen und liebgewonnenen Gewohnheiten verabschieden. Ähnlich wie die Bäume muss auch ich momentan viele "Blätter" loslassen.

Raus aus der Komfortzone

Ich sitze aktuell am Konzeptexposé meines autobiografischen Sachbuches und merke, dass es Dinge beim Schreiben gibt, die mir definitiv leichter fallen 🤪. Aber ich möchte die Chance nutzen und schauen, ob meine Idee bei einer Agentur eine Heimat findet. Und spätestens an dieser Stelle merke ich, warum ich so lange gebraucht habe, um meine Geschichte loszulassen.

Das Wort ENDE

Endlich schreibe ich das Wort ENDE unter meine Geschichte! Unter den Text, der die Grundlage für mein erstes Buch ist! Nie und nimmer hätte ich gedacht, dass es so ein Text wird. Ein Text, der mir in vielen Phasen alles abverlangt hat und im Gegenzug ganz viel Heilung gebracht hat. Ein Text, der persönlicher nicht sein könnte hoffentlich viele ansprechen wird, die ähnliche Erfahrungen mit und nach ihrer Krebserkrankung gemacht haben.

Am Ende…

Warum nehmen wir uns eigentlich nur Zeit für gute Gespräche, wenn ein Ende naht? Diese Frage geistert mir seit einigen Tagen immer wieder durch den Kopf. Denn diese Erfahrung der "letzten Worte vor dem Abschied" mache ich in diesem Jahr immer wieder...

Mutig, verrückt, oder einfach normal?

Seit einer Woche bin ich wieder zurück von meiner Pilgerreise. Versuche, langsam wieder aufzusetzen auf der Landebahn des Alltags. Zugegeben: ich habe immer noch etwas Mühe, die passende Antwort auf die Frage zu finden, die mir in den letzten Tagen am häufigsten gestellt wurde: "Und? Wie war's?"

Auf bald

"Es gibt auf dieser Welteinen einzigen Weg, den nur du allein gehen kannst. Wohin er führt?Frag nicht, geh ihn." Friedrich Nietsche Es gab da diesen einen Moment in meinem Leben. Der Moment, in dem ich begriff, dass ich meinen Lebensweg alleine gehen muss. Es war der Moment, als ich nach meiner abgeschlossenen Brustkrebsbehandlung wieder "zurück … Auf bald weiterlesen