Das letzte Kapitel meines autobiografischen Sachbuchs steht an #krebsbrauchtkommunikation
Ein langer Schreib- und ein noch viel längerer Verarbeitungsweg liegen bereits hinter mir. Mehr als vierzig Jahre, in denen mir die Krankheitheit Krebs schon seit frühester Kindheit in unterschiedlichsten Ausprägungen begegnet ist, und dies nach wie vor immer noch tut. Als Freundin, Brustkrebsbetroffene, Brustkrebs-Akivistin und Mentorin, Tochter oder Bekannte. Auch in diesem Jahr musste ich mich von zwei lieben Menschen in meinem näheren Umfeld verabschieden, die den Folgen dieser Erkrankung erlegen sind. Nach wie vor begebe auch ich mich zweimal jährlich in meine Nachsorgeuntersuchungen und freue mich auch nach so langer Zeit über die stets erlösenden Worte „Alles unauffällig“.
Und während ich in diesen Tagen die letzten Seiten meines Buches schreibe, frage ich mich unwillkürlich:
Wo endet eigentich meine Geschichte der Krebserfahrung? 📘
Denn eins ist irgendwie klar: solch eine einschneidende Erfahrung, wie die #diagnosekrebs begleitet auch nach der aktiven Therapie das gesamte weitere Leben in unterschiedlichen Ausprägungen.
Doch auch mein Buch, meine Geschichte, braucht ein Ende. Und da ich an einem Sachbuch schreibe, stand eigentlich bereits vorab die Gliederung, und somit auch der Zeitpunkt für das Ende meiner Geschichte fest.
Doch spannenderweise schleicht sich grad noch ein Kapitel hinein, das einfach dazugehört und meine Geschichte glücklich enden lässt. Der Jakobsweg ist daran nicht ganz unbeteiligt…😉
Und somit genieße ich in nächster Zeit die Schreibmomente, in denen ich dann hoffentlich bald die letzten Zeilen unter meine Krebsgeschichte setzen kann. Auch das gehört zum Loslassen der Erkrankung dazu. Das Schreiben ist dafür ein unfassbar hilfreiches Werkzeug.
Stay tuned…